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News von heute: Griechenland setzt erneut Trängas und Blendgranaten gegen Flüchtlinge ein

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Griechenland setzt erneut Tränengas gegen Flüchtlinge ein (10.10 Uhr)
  • Parlamentswahl in Israel hat begonnen (6.04Uhr)
  • Südkorea: Nordkorea feuert unbekannte Projektile ab (5.15 Uhr)
  • Buttigieg steigt aus US-Präsidentschaftsrennen aus (4.53 Uhr)

Die wichtigsten Nachrichten zum Thema Coronavirus lesen Sie hier.

Die News des Tages im stern-Ticker: 

+++ 10.25 Uhr: Minister rechnet mit Baubeginn für Tesla noch im März +++

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) erwartet, dass der US-Elektroautobauer Tesla noch im März mit dem Bau seiner Fabrik in Grünheide bei Berlin beginnen wird. In der zweiten Märzhälfte werde mit dem ersten Spatenstich gerechnet, bestätigte das Wirtschaftsministerium. Zuvor hatte die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” darüber berichtet. Eine vorzeitiger Beginn des Projektes sei möglich, auch wenn noch nicht alle Genehmigungen vorliegen.

Bis Donnerstag sind noch Einwendungen gegen das Projekt beim Landesamt für Umwelt in Potsdam, in den Rathäusern Grünheide und Erkner oder im Amt Spreenhagen möglich. Am 18. März ist bislang geplant, die Einwendungen zu erörtern. “Möglichst bis zum Sommer soll die endgültige Genehmigung vorliegen”, sagte Steinbach. Dann müsse noch einmal mit Klagen gerechnet werden.

+++ 10.18 Uhr: Mann in Cottbuser Innenstadt wird offenbar erschossen +++

In der Cottbuser Innenstadt ist ein Mann offenbar erschossen worden. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben am Sonntagabend in einen Park gerufen, nachdem Zeugen dort Schüsse gehört und einen schwer verletzten Mann gefunden hatten.

Trotz Reanimationsversuchen sei der Unbekannte noch vor Ort verstorben, hieß es. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft zum Tathergang und der Identität des Toten dauerten am Montagmorgen noch an, wie ein Polizeisprecher sagte.

+++ 10.10: Wieder Tränengas nach Migrantenansturm an der griechischen Grenze +++

Griechische Sicherheitskräfte haben Vormittag abermals Tränengas und Blendgranaten gegen Migranten an der türkisch-griechischen Grenze eingesetzt. Hunderte hatten erneut versucht, die Grenze bei Kastanies zu passieren und nach Griechenland und damit in die EU zu gelangen, wie das griechische Staatsfernsehen (ERT) berichtete. Die Nacht zum Montag war dagegen relativ ruhig verlaufen.

An der bulgarischen EU-Außengrenze zur Türkei blieb es weiterhin ruhig. Medien berichteten am Montag vor einem Treffen von Regierungschef Boiko Borissow mit Erdogan in Ankara, es habe keine Versuche gegeben, aus der Türkei illegal nach Bulgarien zu gelangen. Bei dem Treffen geht es um die Syrien-Krise und das Flüchtlingsproblem.

+++ 10.09 Uhr: Fast jeder Zweite hat bereits alternative Heilmethoden getestet +++

Fast jeder Zweite hat schon einmal alternative Heilmethoden ausprobiert. Nahmen im Jahr 2000 nur 36 Prozent der Bundesbürger schon einmal Akupunktur, Homöopathie oder Yoga in Anspruch, waren es im vergangenen Jahr bereits 46 Prozent, wie eine Ipsos-Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” ergab. Dabei zeigt sich allerdings ein großer Geschlechterunterschied. Während es bereits 60 Prozent der Frauen mit alternativen Heilmethoden versuchten, taten dies mit 32 Prozent nur halb so viele Männer.

+++ 10.09 Uhr: Volkswagen verabschiedet sich von Erdgas-Autos +++

Der Autokonzern Volkswagen wird künftig keine Modelle mit Erdgasantrieb mehr entwickeln. “Diese Autos bekommen keine Nachfolger mehr”, sagte VW-Entwicklungschef Frank Welsch dem “Handelsblatt”. Grund dafür seien geringe Verkaufszahlen der Modelle. “Die Resonanz am Markt ist nicht gewachsen”, sagte Welsch. Es sei auch nicht absehbar, dass sich die Verkaufszahlen erkennbar steigern ließen.

+++ 09.28 Uhr: Dax erholt sich nach herben Verlusten in Vorwoche +++

Am deutschen Aktienmarkt hat sich die Lage nach den zuletzt heftigen Verlusten zum Wochenbeginn etwas beruhigt. Der Dax erholte sich im frühen Handel um 1,43 Prozent auf 12 059,95 Punkte. Der MDax der mittelgroßen deutschen Börsenwerte rückte um 1,69 Prozent auf 25 795,45 Punkte vor. Der EuroStoxx 50 als Leitbarometer der Eurozone gewann fast zwei Prozent.

+++ 09.08 Uhr: Jeder Vierte in Deutschland wird 2040 allein wohnen +++

Im Jahr 2040 dürfte jeder Vierte in Deutschland allein wohnen. Die Zahl der Einpersonenhaushalte wird voraussichtlich von 17,3 Millionen im Jahr 2018 auf 19,3 Millionen im Jahr 2040 steigen, wie aus Berechnungen des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden hervorgeht. Damit würden in 20 Jahren 24 Prozent aller in Privathaushalten lebenden Menschen allein wohnen – das sind drei Prozentpunkte mehr als 2018.

+++ 08.59 Uhr: Griechenland verstärkt seine Kontrollen am Grenzfluss Evros +++

Griechische Sicherheitskräfte haben in der Nacht zum Montag illegale Grenzübertritte von kleinen Migranten-Gruppen verhindert. Alles in allem sei Nacht an der türkisch-griechischen Grenze aber ruhig verlaufen, berichtete das griechische Staatsfernsehen (ERT).

Von der griechische Seite der Grenze aus beobachteten Augenzeugen am Montagmorgen, dass sich deutlich weniger Migranten auf der türkischen Seite des Grenzübergangs aufhielten. Nach Einschätzung von Reportern wollen die Menschen an anderen Stellen versuchen, über die Grenze nach Griechenland zu kommen. Andere hätten rund zwei Kilometer entfernt auf türkischer Seite kleine Zelte aufgeschlagen.

+++ 08.48 Uhr: Nordkorea feuert wieder Raketen ab +++

Nordkorea hat bei seinem jüngsten Waffentest nach Angaben des südkoreanischen Militärs vermutlich zwei ballistische Raketen von kurzer Reichweite abgefeuert. Das sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Südkoreas Generalstab hatte zunächst von zwei nicht identifizierten Projektilen gesprochen, die Nordkorea am selben Tag in Richtung offenes Meer abgefeuert habe. Die Geschosse seien bei Wonsan an der Ostküste abgefeuert worden und etwa 240 Kilometer weit geflogen. UN-Resolutionen untersagen der selbst erklärten Atommacht Nordkorea die Erprobung von ballistischen Raketen, die je nach Bauart auch atomare Sprengköpfe tragen können.

+++ 08.33 Uhr: Auto von AfD-Chef Chrupalla abgebrannt – Verdacht der Brandstiftung +++

Das Auto des AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla ist in der Nacht zu Montag ausgebrannt, die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Chrupalla teilte mit, der Wagen habe auf dem abgeschlossenen Grundstück seines Hauses gestanden. Er wohnt im nordostsächsischen Gablenz.

Nach Angaben der Polizei konnte die Feuerwehr eine Ausbreitung der Flammen verhindern, das Auto aber nicht mehr retten. Die Polizei, die seinen Namen nicht nannte, berichtete weiter, der Fahrzeughalter habe nach eigenen Löschversuchen über Atembeschwerden geklagt und sei vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden. Es werde wegen des Verdachts auf Brandstiftung ermittelt. Der polizeiliche Staatsschutz prüfe einen politischen Hintergrund.

+++ 08.03 Uhr: Athen kündigt Schießübungen auf Inseln im Osten der Ägäis an +++

Einheiten der griechischen Armee werden auf den Inseln im Osten der Ägäis umfangreiche Schießübungen durchführen. Dies berichtete das griechische Staatsfernsehen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Athen. Die Übungen sind aus Sicht von Kommentatoren eine Reaktion Athens auf den Zuwachs von Migranten, die am Vortag aus der Türkei zu den Inseln Lesbos, Chios und Samos übergesetzt hatten. Während seit Jahresbeginn bislang knapp 100 Menschen täglich aus der Türkei kamen, setzten am Sonntag gut 700 Migranten zu den Eilanden über.

+++ 08:03 Uhr: Weniger Ferienflüge von deutschen Flughäfen im Sommer +++

Wer im Sommer mit dem Flugzeug verreisen will, trifft an den deutschen Flughäfen auf ein schmaleres Angebot als im Jahr zuvor. Die Fluggesellschaften haben insbesondere Flüge in die Karibik, nach Asien und in die Türkei gestrichen, wie aus einer Flugplanstudie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hervorgeht. Mehr Flüge gibt es hingegen in die USA, ans Schwarze Meer und nach Griechenland.

+++ 06:52: Feuer wütet in Baumarkt-Lager – Einsatz dauert an +++

Ein Feuer hat in der Ruhrgebietsstadt Herten große Teile des Zentrallagers eines Baumarkts zerstört. Der Brand war am frühen Sonntagmorgen ausgebrochen, der Einsatz dauerte am Montagmorgen noch an, wie ein Sprecher der Feuerwehr im Kreis Recklinghausen sagte. Die Feuerwehr war mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Verletzt wurde niemand. Zu Spitzenzeiten waren fast 200 Feuerwehrleute vor Ort im Einsatz.

Nach Angaben einer Sprecherin der Stadt Herten wurden in dem Lager verschiedene Baumaterialien und Zaunteile aufbewahrt. Die Hallen seien nicht mehr zu retten gewesen, teilte die Feuerwehr mit. Um an die Brandherde zu gelangen, wurden per Bagger mehrere Wände eingerissen. Ein Übergreifen der Flammen auf einen Dieseltank konnte die Feuerwehr demnach verhindern. Details zur Brandursache und Schadenshöhe waren zunächst nicht bekannt.

+++ 06.04 Uhr: Parlamentswahl in Israel hat begonnen – Knapper Ausgang erwartet

Israel hat mit der Wahl eines neuen Parlaments (Knesset) begonnen. Rund 6,5 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, die 120 Mitglieder der 23. Knesset in Jerusalem zu bestimmen. Landesweit stehen rund 10.600 Wahllokale zur Verfügung. Die meisten davon sind von 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr deutscher Zeit geöffnet. Mit Schließung der Wahllokale werden erste Prognosen veröffentlicht.

Es ist bereits die dritte Wahl binnen eines Jahres. Nach Wahlen im April und September 2019 war die Regierungsbildung wegen einer Pattsituation zwischen dem Mitte-Links-Lager und dem rechts-religiösen Lager gescheitert. Beide konnten sich keine Mehrheit der 120 Sitze im Parlament sichern. Nach Umfragen ist auch diesmal ein ähnlicher Ausgang zu befürchten.

+++ 06.02 Uhr: Geiselnahme in Einkaufszentrum auf den Philippinen +++

Ein ehemaliger Sicherheitsmann soll in einem Einkaufszentrum im Großraum der philippinischen Hauptstadt Manila eine bislang unbekannte Zahl von Geiseln genommen haben. Hunderte Besucher und Angestellte wurden in Sicherheit gebracht. Zuvor waren aus der zweiten Etage Schüsse zu hören, wie ein Polizeisprecher sagte. Nach Angaben des Bürgermeisters der Stadt San Juan, Francisco Javier Zamora, soll der Mann über seinen früheren Arbeitgeber verärgert gewesen sein.

+++ 04.53 Uhr: Buttigieg steigt aus US-Präsidentschaftsrennen aus +++

Der frühere US-Bürgermeister Pete Buttigieg ist aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der oppositionellen Demokraten ausgestiegen. Seine Entscheidung gab der 38-Jährige bei einem Auftritt in der Stadt South Bend im Bundesstaat Indiana bekannt, wo er acht Jahre lang Rathauschef war. Der frühere Vizepräsident Joe Biden erhofft sich nach eigenen Worten “großen Auftrieb” für seine Kampagne durch den Ausstieg des Konkurrenten.

Buttigieg war bei der jüngsten Vorwahl am Samstag in South Carolina mit nur acht Prozent der Stimmen auf dem vierten Platz gelandet. Die Wahl in dem Südstaat gewann Biden. Sowohl der Ex-Vizepräsident als auch Buttigieg vertreten den moderat-pragmatischen Flügel der Partei. Im Wahlkampf hatte Buttigieg sich als die jüngere und frischere Alternativ zum 77-jährigen Ex-Vizepräsidenten präsentiert, dem im Wahlkampf immer wieder Patzer unterlaufen.

Pete Buttigieg schüttelt die Hand von dem neunjährigen Zachary Ro bei einem Wahlkampfauftritt in Denver.

+++ 04.15 Uhr: Katy Perry gibt Benefizkonzert in Australien +++

US-Popstar Katy Perry (35) hat ein Gratiskonzert für Helfer und betroffene Bewohner der Buschbrände in Australien angekündigt. Als Südkalifornierin kenne sie die Zerstörungen, die die Feuer in ihrer Heimat anrichten, und sie habe deswegen bei den Buschbränden in Australien besonders mitgelitten, erklärte Perry bei Instagram. Für sie sei das Konzert am 11. März auch eine Möglichkeit, die Liebe zurückzugeben, die sie von Australien bekommen habe. Der Auftritt ist in Bright im südöstlichen Bundesstaat Victoria geplant.

+++ 04.03 Uhr: Gabriel erhebt heftige Vorwürfe gegen führende SPD-Politiker +++

Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel hat seiner Partei ein über Jahre andauerndes Führungsversagen vorgeworfen. In seinem neuen Buch “Mehr Mut! Aufbruch in ein neues Jahrzehnt” nennt er dabei den “völlig von der Bevölkerung entkoppelten sogenannten Gerechtigkeits-Wahlkampf” des damaligen Kanzlerkandidaten Martin Schulz, das “Hin und Her der Koalitionsaussagen nach der verlorenen Bundestagswahl 2017” und die “Personalentscheidungen im Parteivorsitz und den Regierungsämtern”. Gabriel: “Man muss von einem kollektiven Führungsversagen sprechen, wenn man sich die Kette von Entscheidungen anschaut, die innerhalb der SPD in den letzten zwei Jahren getroffen wurden.” Gabriel war bis 2017 SPD-Chef, bis 2018 Außenminister und bis November 2019 Abgeordneter im Bundestag.

+++ 02.49 Uhr: Ex-Minister Allawi scheitert mit Regierungsbildung im Irak +++

Der irakische Ex-Minister Mohammed Allawi hat nach wochenlangen fruchtlosen Verhandlungen seine Versuche einer Regierungsbildung aufgegeben. Dies gab Allawi in einer Fernsehansprache bekannt. In einem Brief an Staatschef Barham Saleh hatte er bereits zuvor kritisiert, dass die irakischen Parteien lediglich “ihre eigenen Interessen” verfolgten und “keinen Respekt” vor den Belangen der Nation hätten.

Durch Allawis Rückzug wird die seit Monaten andauernde Regierungskrise im Irak weiter verschärft. Saleh hat nun zwei Wochen Zeit, einen anderen möglichen Regierungschef zu benennen. Den früheren Telekommunikationsminister Allawi hatte der Präsident Anfang Februar mit der Regierungsbildung beauftragt. Allawi kündigte damals die Zusammenstellung eines Kabinetts aus parteiunabhängigen Persönlichkeiten an. Auch versprach er vorgezogene Neuwahlen.

+++ 02.12 Uhr: Nicaraguanischer Dichter Ernesto Cardenal verstorben +++

Der nicaraguanische Dichter, Befreiungstheologe und Revolutionär Ernesto Cardenal ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Cardenal erlag im Krankenhaus einem Herzstillstand, wie seine langjährige Assistentin Luz Marina Acosta der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Cardenal war zwei Tage zuvor mit Atemproblemen eingeliefert worden. Nicaraguas Präsident Daniel Ortega rief eine dreitägige Staatstrauer aus.

Cardenal war einer der bekanntesten Vertreter der Befreiungstheologie. Die in Lateinamerika entstandene Bewegung setzt sich gegen soziale Missstände und Ungerechtigkeiten ein. Der Dichter und katholische Priester wurde nach dem Sturz des Diktators Anastasio Somoza durch die linksgerichteten Sandinisten 1979 vom damals erstmals an die Macht gelangten Ortega zum Kultusminister ernannt. Das Amt übte er bis 1987 aus.

+++ 00.10 Uhr: Madonna sagt Konzert in Paris wegen Verletzung ab +++

Popstar Madonna hat ein für Sonntagabend geplantes Konzert in Paris wegen einer Verletzung kurzfristig abgesagt. Die Show von Madonna im Rahmen ihrer “Madame X”-Tournee sei wegen “anhaltender Verletzungen” der US-Sängerin gestrichen worden, hieß es auf der Website der Veranstaltungshalle Grand Rex.

Nach Informationen der Zeitung “Le Parisien” erlitt die 61-Jährige einen Bänderriss im Knie. Ihr Konzert am Donnerstag in der französischen Hauptstadt stand sie nur mit Mühen durch, vor den Fans brach sie in Tränen aus. Das “Grand Rex” ließ offen, ob die Sängerin ihre übrigen dort geplanten Auftritte noch wird abhalten können oder nicht.

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