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Freie Leitung: Auch Apple TV+ und YouTube drosseln drastisch die Bilder

Serverraum Symbolbild

Auch Apple TV+ und YouTube drehen die Bildqualität herunter. So lange die Corona-Krise mit voller Kraft in Europa wütet, drückt man das Datenvolumen, das durch YouTube-Videos und Apple TV+-Streams erzeugt wird, zumindest YouTube erklärt auch recht genau, wie man dabei vorgeht.

Kürzlich berichteten wir, dass Netflix seine Streams in nächster Zeit etwas eindampft, um die Netze zu schonen. Rund 25% weniger Datenverbrauch soll durch die Videos anfallen, erklärte der Streamingdienst. Nun zieht YouTube nach, ebenfalls auf Bitten der EU-Kommission. Hier ist die Natur der Maßnahme ein wenig deutlicher formuliert, wie aus einer Agenturmeldung hervorgeht. Man werde alle Videos schlicht bis auf weiteres nur noch in SD ausliefern, so die Google-Tochter.

SD-Videos sind naturgemäß nicht so scharf wie HD-Clips, verursachen aber auch deutlich weniger Datendurchsatz.

Apple TV+ drosselt noch dramatischer

Von allen Streamingdiensten greift Apple TV+ wohl am brutalsten in den Serienspaß ein: Von HD oder 4K, wozu die Plattform in der Regel fähig ist, kann keine Rede mehr sein. Die Videostreams werden aktuell offenbar mit 670p-Auflösung ausgeliefert, was zu deutlich merkbaren Einbußen bei der Bildqualität führt, besonders auf großen Bildschirmen.

Netzbetreiber in Deutschland und Großbritannien zeigen sich zuversichtlich

Die Deutsche Telekom ist sich offenbar sicher, ihre Netze stabil halten zu können, sonst hätte man den Kunden wohl nicht erst kürzlich pauschal zehn GB zusätzliches Datenvolumen an die Nutzer verschenkt. Auch dBT in Großbritannien sowie der dortige Anbieter Vodafone and TalkTalk erklärte gegenüber Medien, man habe zwar so hohe Durchsätze gesehen wie nie zuvor, dennoch seien noch jede Menge Reserven vorhanden. Die übertragene Datenmenge stieg in Großbritannien während der letzten Tage zwischen 35% und 60%, eine Folge des verstärkten Videokonsums von Nutzern im Home-Office oder in Quarantäne, aber auch durch Telearbeit und Videokonferenzen. Trotz der Versicherungen der Netzbetreiber kam es in Großbritannien und auch der Schweiz kurzfristig zu Aussetzern der Internetverbindungen in vielen Haushalten.

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