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München heute: Netflix-Dreh in der Stadt / Was die neuen Corona-Regeln für München bedeuten

Wer in den vergangenen Tagen in der Münchner Innenstadt unterwegs war, kam vielerorts nicht weiter. Das lag zum einen an den vielen Baustellen, die sich scheinbar täglich vermehren, zum anderen an den großflächig abgesperrten Plätzen, die mit Sichtschutz und Security-Menschen davor erst recht neugierig machen. Wer hier einen größeren Zusammenhang oder gar eine Verschwörung gegen spazierwillige Münchner zu erkennen glaubt, liegt daneben: Denn die sicherlich nötigen Straßenreparaturen haben gar nichts mit den Dreharbeiten für Filme und Serien zu tun, wegen der öffentliche Orte wie der Odeonsplatz oder der Königsplatz stundenweise abgesperrt werden mussten.

So kam ich vergangene Woche an der Musikhochschule an der Arcisstraße vorbei, die ja zu dunkleren Zeiten bekanntlich der sogenannte Führerbau war. Und nach sehr dunklen Zeiten sah es an diesem grauen Novembertag auch aus: Vor der Tür standen Oldtimer herum, vom Balkon hingen Hakenkreuzflaggen. Der US-Streaming-Riese Netflix lässt gerade einen historischen Film über das Münchner Abkommen drehen, bei dem sich 1938 die Staatenlenker aus Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien im Führerbau trafen. Regie führt der Deutsche Christian Schwochow, vor der Kamera stehen Stars wie Jeremy Irons, Jannis Niewöhner oder Sandra Hüller.

Derzeit wird aber auch sonst erstaunlich viel gedreht, Filme und Serien für Sky, Netflix oder die öffentlich-rechtlichen Sender. Auch einige große Kinoprojekte entstehen in München und Umgebung. Während andere Branchen in Corona-Zeiten brach liegen, haben Filmemacher alle Hände voll zu tun. Woran liegt das? Darüber habe ich mich mit Branchenkennern unterhalten, die Gründe für den herbstlichen Drehboom in München sind vielfältig – und erstaunlich (SZ Plus). Und ich freue mich schon auf die nächste Film-Entdeckung bei meinen Spaziergängen.

DER TAG IN MÜNCHEN

Was die neuen Corona-Regeln bedeuten Die Gastronomie ist enttäuscht über den verlängerten Teil-Lockdown, Politiker machen Vorschläge für mehr feuerwerksfreie Zonen und Altenheime erhöhen ihre Testkapazitäten. Was sich nun in der Stadt ändert – und was nicht.

Alle Münchner Kliniken müssen zusammenhelfen In einem eindringlichen Appell fordern OB Reiter und der Geschäftsführer der München Klinik andere Krankenhäuser zu mehr Solidarität auf – denn nicht alle beteiligen sich bei der Bewältigung der Pandemie gleichermaßen.

“Die zweite Welle hat uns mit voller Wucht getroffen” Die Lage in den Alten- und Pflegeheimen ist akut. Weil immer mehr Mitarbeiter in Quarantäne sind, sucht die Stadt freiwillige Hilfskräfte für einen Pflegepool.

Ein Hochhäuschen mit sechs Ecken Auf einer Park-and-Ride-Anlage beim Michaelibad entstehen Werkswohnungen der Stadtwerke. Ob der Siegerentwurf tatsächlich umgesetzt wird, ist noch unklar – bauen will das Unternehmen frühestens in sechs Jahren.

MÜNCHEN ERLESEN

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