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Corona: EMA empfiehlt Astrazeneca: Wann gehen Impfungen wieder los?

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EMA empfiehlt Astrazeneca: Wann gehen Impfungen wieder los?


| Lesedauer: 2 Minuten

Astrazeneca-Impfstopp: “Der Impfstoff hat so etwas wie einen Fluch”

Deutschland ist eines von mehr als einem Dutzend Ländern, die nach Berichten über schwere Blutgerinnsel nach einer Astrazeneca-Impfung den Einsatz des Corona-Vakzins ausgesetzt haben. Das Vertrauen in den Impfstoff dürfte weiter darunter leiden.

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Die EMA hat ihre Empfehlung für das Astrazeneca-Vakzin offiziell erneuert. Wann mit der Wiederaufnahme der Impfkampagne zu rechnen ist.

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Berlin. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat ihre Empfehlung für den Corona-Impfstoff von Astrazeneca erneuert. Am Donnerstag erklärte die Behörde in einer Pressekonferenz in Amsterdam, dass das Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers sicher sei und die Vorteile die Risiken überwiegen.


Wie zuvor bestätigt wurde, wird sich die Bundesregierung an der Empfehlung der EMA orientieren –der vorläufige Impf-Stopp dürfte demnach zeitnah aufgehoben werden.



Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer kündigte am Donnerstabend eine Fortsetzung der Impfkampagne mit Astrazeneca angekündigt. „Die Europäische Arzneimittelbehörde gilt als eine sehr strenge Kontrollbehörde. Sie hat die Verdachtsfälle geprüft“, sagte die SPD-Politikerin unserer Redaktion. „Die Entscheidung von heute ist klar. Sobald die Bundesregierung grünes Licht gibt, werden wir in Rheinland-Pfalz mit unserer Impfkampagne wieder volle Fahrt aufnehmen.“ Das sei „enorm wichtig, um diejenigen zu schützen, die am stärksten gefährdet sind schwer zu erkranken“.



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Astrazeneca-Empfehlung der EMA – wie geht es weiter?

Nach der Risikobewertung der EMA werden nun die Ständige Impfkommission (STIKO) beim RKI und das Paul-Ehrlich-Institut beraten. Die gemeinsame Empfehlung wird neben der Entscheidung der EMA in das Urteil von Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) einfließen. Doch zunächst müssen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten – wann es ein Statement von Spahn geben wird, ist bislang unklar.

Am Freitag findet außerdem der Impfgipfel von Bund und Ländern statt. Hier wird entschieden, wie die Impfstrategie der Bundesrepublik in Anbetracht der erneuerten EMA-Empfehlung angepasst wird.


Astrazeneca-Stopp: Die Impfkampagne verzögert sich

Schließlich wollten Bund und Länder bereits am Mittwoch über die geplante Impfstoff-Verabreichung in Hausarztpraxen diskutieren. Der Impf-Start in Arztpraxen steht also noch immer bevor.

Eine weitere Konsequenz des vorläufigen Impf-Stopps: Tausende Impftermine wurden abgesagt und müssen nach Wiederaufnahme der Impfungen erst einmal nachgeholt werden. (day/fmg/dpa)


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